Werben & Verkaufen: Die richtige Mischung macht’s (Ausgabe 28/2010)
Wer noch vor einigen Jahren die Stellenanzeigen in Zeitungen und Fachmagazinen für tot erklärt und auf Online-Jobbörsen gesetzt hat, muss jetzt erkennen: Wie so oft macht es die richtige Mischung. Anders gesagt: Online-Stellenanzeigen generieren zwar die meisten Bewerbungen, aber die qualitativ höherwertigen kommen von Print. Dieses Ergebnis zeigt der aktuelle Media-Leistungstest, den Westpress 2004 zum ersten Mal durchgeführt hat und jetzt aktuell in einer zweiten Ausgabe vorlegt. Dafür hat die Werbeagentur den Response auf Stellenanzeigen unter die Lupe genommen: Und zwar auf 14 Online-Portalen (acht Generalisten wie jobware, stepstone & Co. sowie sechs Spezialisten wie academics.de) und auf 15 Printtiteln (Generalisten wie „Der Tagesspiegel“ und Spezialisten wie das „Deutsche Ärzteblatt“). [….] Das Resultat würde Christian Hagedorn, Geschäftsführer von Westpress, so interpretieren: „Alle Kanäle machen je nach Teilbereich und Aufgabe Sinn – Online wird also Print nicht verdrängen. Allerdings sind die Möglichkeiten für Personalmarketingexperten feiner geworden, weil sie jede Zielgruppe spezifisch bedienen können.“
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