19. Juni 2015 Keine Kommentare

Virtual Reality – Neue Perspektiven für Ihr Employer Branding

Schon bald werden Interessenten und Bewerber den direkten Blick ins Unternehmen wagen können. Schon bald werden Arbeitskollegen, Infrastrukturen und Prozesse vorab kennengelernt. „Schon bald“ hat heute schon begonnen.

Der Schlüssel heißt Virtual Reality (VR). Was sich möglicherweise zunächst nach Scheinwelten oder Sinnestäuschungen anhören mag, ist es gerade im Kontext des Employer Brandings ganz und gar nicht. Vielmehr können Unternehmen dank Virtual Reality noch transparenter, noch erlebbarer werden. Eine Möglichkeit, die für Employer-Branding-Verantwortliche außerordentlich interessant sein dürfte.

Unbekanntes Terrain betreten

Wer meint, Virtual Reality klingt nach Science-Fiction, der irrt. Die Technik existiert bereits und namhafte Vertreter, darunter Facebook und Google, treiben die Entwicklung deutlich voran. Bislang war die Computertechnik vor allem unter Gamern bekannt. Eine bloße Spielerei ist sie deswegen nicht. Auch Architekten oder Ärzte arbeiten mit VR-Anwendungen. Die Einsatzbereiche sind denkbar vielfältig, denn dank Virtual Reality lassen sich Orte erschließen, die bis dato nicht allgemein zugänglich waren.

Und genau hier ergeben sich Chancen für den HR-Bereich: Mittels 360°-Videos können Interessenten und potenzielle Bewerber in die neue, bislang unbekannte Arbeitsumgebung eintauchen und ein (zumindest weitestgehend) realistisches Bild gewinnen. Sie sind womöglich weniger apart als Imagevideos, Hochglanzbroschüren und Co, dafür aber ungeschönt echt. Spätestens seit whatchados Video Stories ist bekannt, dass Arbeitgebervideos besonders gut funktionieren, wenn sie weniger konstruiert, sondern einfach authentisch sind.

Nah wie nie zuvor

Den ersten Schritt im Kontext Personalmarketing hat der Energieversorger EnBW gewagt. Auf der Karriereseite des Großunternehmens hat man nun einen 360°-Einblick in die Ausbildungszentren Heilbronn, Tuttlingen sowie Stuttgart und kann die jeweiligen Tätigkeiten der Azubis hautnah verfolgen. Gerade die junge Zielgruppe, die besonders medienaffin ist, dürfte das Angebot dankbar annehmen. Denn für junge Menschen, die kaum oder wenig Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln konnten, ist der Einstieg in der Regel besonders schwierig.

Virtual Reality wird die Kommunikation nachhaltig prägen. VR-Experte Michael Kölling (Medienfabrik) geht sogar davon aus, dass die Technologie sich ähnlich schnell verbreiten und die Kommunikationswelt verändern wird, wie es durch Smartphones geschehen ist. Wie schnell sich die Technologie auch in den Bereichen Personalmarketing und Employer Branding verorten wird, gilt zu beobachten. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere spannende VR-Projekte.


Autorin: Tina Kalthöfer

Tina Schwarze

ist Ihre Ansprechpartnerin für alle Anfragen rund ums Thema Öffentlichkeitsarbeit. Im Blog schreibt sie vorwiegend zu den Themen Personalmarketing und Employer Branding.

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