1. Januar 2010 Keine Kommentare

Sparkasse Hamm: Geschäftsjahr 2009

Kundennah zum Ziel: Im Gewerbepark Rhynern wächst seit Sommer 2009 ein innovatives Gebäude aus dem Boden.

Dort entsteht der neue Firmensitz der WESTPRESS Werbeagentur in Form eines dreistöckigen Neubaus mit wellenförmiger Klimawand in Lehmbauweise und zukunftsweisender (Kommunikations-)Technik, die ihresgleichen sucht. Zusammen mit dem Architekten Klaus Filbert hat der Agenturchef Christian Hagedorn diese Pionierleistung auf den Weg gebracht.

Herr Hagedorn, Sie sind der Geschäftsführer der WESTPRESS Werbeagentur in Hamm. Wie kommt es, dass eine der führenden Agenturen im Personalmarketing-Sektor nicht in einer Werbemetropole, wie zum Beispiel Hamburg, ihren Sitz hat?

Hagedorn: Wir haben uns diese Frage nie gestellt, auch nicht in der Gründungszeit der Agentur vor mehr als 50 Jahren. Wir sind Hamm als Standort treu geblieben und werden das auch weiterhin tun. Unser bisheriger Erfolg spricht für sich, und schließlich liegt Hamm ziemlich zentral am Kreuz der beiden wichtigsten Autobahnen: Dadurch können wir einerseits bei unseren Kunden schnell vor Ort sein, und andererseits bleiben wir von der Hektik einer Metropole im Tagesgeschäft verschont.

Mittlerweile beschäftigen Sie mehr als 100 Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen. Heutzutage ist das Wachstum von Firmen eher rar gesät. Können Sie uns verraten, wie Sie trotz wirtschaftlicher Krisenzeiten erfolgreich bleiben?

Hagedorn: Für mich als Unternehmer stellt sich natürlich auch immer die Frage, was in Zukunft passieren kann. Wahrscheinlich liegt das Wachstum der WESTPRESS darin begründet, dass wir stets positive wie auch negative Eventualitäten bei unserer zukünftigen Planung berücksichtigen, um ein Höchstmaß an Effektivität zu gewährleisten. Das sind wir nicht nur uns selbst schuldig, sondern vor allem auch unseren Kunden.

Die WESTPRESS Werbeagentur steht ihren Kunden bei der ganzheitlichen Personalwerbung als Partner zur Seite – und lässt die eigene Werbung selbstverständlich auch nicht unter den Tisch fallen. Nehmen Sie die Verantwortung, die Sie als Unternehmer tragen, sprichwörtlich mit nach Haus?

Hagedorn: Ich sehe das so: Würde ich tagtäglich die Firma um die gleiche Uhrzeit verlassen, wäre die WESTPRESS nicht dort, wo sie heute ist. Somit bleibt nichts auf dem Schreibtisch liegen. Ich erwarte den vollen Einsatz seitens meiner Mitarbeiter im jeweiligen Aufgabengebiet – von der Geschäftsführung über die Kundenbetreuung und Kreation bis hin zu unseren Azubis und zum Caretaking – und es klappt.

Stimmt es, dass Ihr im Bau befindliches neues Firmengebäude nicht nur eine Art Zuhause für Sie und Ihre Mitarbeiter werden soll, sondern obendrein auf zukünftiges Wachstum ausgelegt ist?

Hagedorn: Die Mitarbeiterzufriedenheit hat einen hohen Stellenwert bei uns. Im neuen Gebäude wird es zum einen noch modernere Ausstattung geben und zum anderen mehr Komfort und Platz, auch für weiteres Wachstum. Jeder soll sich dort wohlfühlen können, und wir werden noch mehr Raum für Ideen haben.

Mit dem Motto „Wir sind eine Einheit“ werben Sie für die WESTPRESS. Inwiefern lässt sich dieser Gedanke mit der Zusammenarbeit mit anderen, etwa mit der Sparkasse Hamm, vereinbaren?

Hagedorn: Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil für eine gelungene Zusammenarbeit. Das gilt meiner Meinung nach nicht nur für das firmeninterne Tagesgeschäft, sondern auch hinsichtlich der Kooperation mit anderen. Der Kontakt zu unserer Sparkasse hier vor Ort ist so gut und das Vertrauensverhältnis so solide, dass es für uns eine Freude und auch Selbstverständlichkeit ist, die komplette Finanzierung unseres Neubaus über die Sparkasse Hamm laufen zu lassen. Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert in jeder Hinsicht Denken und Handeln als Einheit.

Sie sagten uns schon im Vorwege des Interviews, dass Sie gleich wieder zu einem Kundentermin müssen, deswegen eine letzte Frage: Gibt es etwas, das Sie im Tagesgeschäft nicht missen möchten?

Hagedorn: Es gibt viele Dinge auf meiner Liste, die dafür infrage kommen. Aber ganz weit oben steht Verlässlichkeit, darauf möchte ich nicht verzichten.

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