21. Februar 2020 Keine Kommentare

Mitarbeiter-Fotoshooting: Mit authentischen Motiven im Personalmarketing punkten

Ein Mitarbeiter-Fotoshooting gehört heute schon vielfach zur Vorbereitung einer Personalmarketing-Kampagne dazu. Viele Unternehmen haben erkannt, dass Motive aus Bilddatenbanken zu austauschbaren Ergebnissen führen. Die Alternative: Professionelle Mitarbeiter-Fotoshootings, die qualitativ hochwertige Resultate liefern und auf jeden Fall Eindruck bei den Talenten hinterlassen.

    Ein Mitarbeiter-Fotoshooting trägt zum perfekten Arbeitgeberauftritt bei. Ganz gleich, ob Stellenanzeige, Großflächenplakat oder Display-Kampagne: Mit starken, persönlichen Motiven generieren Sie Aufmerksamkeit, aktivieren Talente und bleiben bei ihnen positiv in Erinnerung.

    „Verfügt eine Klinik über eigenes Fotomaterial, kommt das der internen und externen Unternehmensdarstellung immer zugute. Eigenes Fotomaterial wirkt deutlich authentischer als Stock-Material. Nicht zu unterschätzen ist, dass der Einsatz von Mitarbeitenden als Testimonials immer auch die Wertschätzung ihnen gegenüber unterstreicht“, erklärt Christian Lord Otto, der als erfahrener Fotograf schon viele Mitarbeiter-Fotoshootings durchgeführt hat. Sei es für die Kaiserswerther Diakonie, das Brüderkrankenhaus in Trier, die Malteser oder McDonald’s und OBI.

    Mitarbeitende werden Markenbotschafter

    Jeder Mitarbeiter ist ein Botschafter des Unternehmens. Mit allen Äußerungen über den Arbeitgeber, das Team, die Kollegen oder den Arbeitsalltag vermittelt er oder sie ein spezifisches Bild nach außen. Das kann je nach Aussage einen positiven oder einen negativen Eindruck hinterlassen. Ganz abhängig davon, welche Botschaften transportiert werden.

    Umso wichtiger ist es, bei Mitarbeitenden die Identifikation mit dem eigenen Arbeitgeber, der Unternehmenskultur und den -werten zu fördern. Dazu kann auch ein Mitarbeiter-Fotoshooting beitragen. Mehr noch: Mitarbeitende werden im Rahmen einer Personalmarketing-Kampagne das Gesicht eines Unternehmens und in diesem Zuge zu Markenbotschaftern.

    Darauf sollten Sie beim Mitarbeiter-Fotoshooting achten

    Ein Mitarbeiter-Fotoshooting erfolgt nicht zwischen Tür und Angel. Es braucht eine gute Vorbereitung, wie Fotograf Christian Lord Otto bestätigt: „Eine gute Vorbereitung ist elementar. Jeder Mitarbeiter/jede Mitarbeiterin sollte wissen, was er/sie zum Fotoshooting an Kleidung mitzubringen hat, wann das Fotoshooting startet, wo es stattfindet und wie lange es dauert. Am allerwichtigsten ist es aber, vor Ort eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, damit die Fotos nachher natürlich und nicht gestellt wirken. Authentisch eben ;-).“

    Christian Lord Otto beim Shooting für die LVR Klinik Bedburg-Hau · Foto: Christian Lord Otto

    Eine der wichtigsten Grundregel, die Sie in der Zusammenarbeit mit Kollegen beachten sollten, lautet: Zwingen Sie diese nicht in Rollen oder Situationen, in denen sie sich unwohl fühlen. Eine natürliche Einstellung zu dem, was sie auf dem Motiv darstellen sollen, ist die halbe Miete für ein erfolgreiches Shooting.

    Checkliste fürs Mitarbeiter-Fotoshooting

    Ein Mitarbeiter-Fotoshooting gehört für HRler und Personalmarketer sicher nicht zu den Routineaufgaben. Deswegen haben wir eine Checkliste erstellt, um ein Mitarbeiter-Fotoshooting sorgfältig planen zu können:

    • Erstellen Sie oder lassen Sie von einer Agentur ein Briefing erstellen. Dieses dient als Leitfaden und garantiert einen reibungslosen Ablauf.
    • Definieren Sie einen Zeitplan. Jeder Beteiligte sollte rechtzeitig wissen, wann er wo zu sein hat.
    • Stellen Sie sicher, dass benötigte Requisiten und die Location zur Verfügung stehen und in einem geeigneten Zustand sind (Sauberkeit etc.).
    • Bedenken Sie auch eine ausreichende Verpflegung (Wasser, Obst etc.). Ein Foto-Shooting ist für alle anstrengend und kann manches Mal länger dauern, als zuvor angedacht.
    • Bringen Sie Geduld mit: Für viele Mitarbeitenden ist Ihr Shooting das erste Shooting.
    • Ziehen Sie gegebenenfalls in Betracht, einen Visagisten bzw. eine Visagistin zu engagieren. So ist professionelle Unterstützung für das Styling und Make-up garantiert.
    • Gehen Sie auf die zu fotografierenden Personen ein. Wer sich nicht wohlfühlt, dem sieht man es an.

    Noch ein kleiner Tipp: Vertrauen Sie auf das Know-how des Fotografen und/oder der betreuenden Agentur. Trauen Sie sich, Fragen zu stellen und Wünsche zu äußern. Schließlich möchten alle ein gutes Ergebnis erzielen.

    Was tun, wenn ein Mitarbeitender das Haus verlässt?

    Bei Mitarbeitenden besteht immer ein gewisses Risiko, dass der- oder diejenige das Unternehmen verlässt. Was passiert dann? Wird das geshootete Bildmaterial untauglich? Grundsätzlich ist dies davon abhängig, welche Nutzungsvereinbarungen mit den Mitarbeitenden festgelegt wurden. Hat der Mitarbeitende die Bildrechte an den Arbeitgeber übertragen, ist eine weitere Verwendung durchaus denkbar. Bei Unsicherheiten ziehen Sie einen Juristen zurate.

    Wann ist Material aus Bilddatenbanken sinnvoll?

    Motive aus Bilddatenbanken sind nicht per se schlecht. Sogenanntes Stock-Material kann bei kleineren Unternehmen mit geringem Budget durchaus Sinn machen und die Personalmarketing-Maßnahmen aufwerten. Nicht allen Stock-Bildern sieht man ihre Herkunft an.

    Weniger gelungen ist es allerdings, wenn das Motiv eines Ärzteteams aus einer Bilddatenbank direkt von mehreren Kliniken verwendet wird. Oder das Stockbild eines Systemadministrators dem Betrachter aus Ausschreibungen unterschiedlicher Unternehmen zulächelt. Dann werden Anzeigen beziehungsweise Werbemittel im Allgemeinen austauschbar.

    Ganz gleich, ob Sie eigene Motive produzieren oder auf Material aus Fotokollektionen zugreifen: Bemühen Sie sich, Ihrem Auftritt eine persönliche Note zu verleihen und sich vom Einheitsbrei abzugrenzen. Als Arbeitgeber sind Sie einzigartig – das darf man gerne sehen.



    Autorin: Tina Schwarze

    Titelbild: Unsplash: © Fachy Marín

    Tina Schwarze

    ist Ihre Ansprechpartnerin für alle Anfragen rund ums Thema Öffentlichkeitsarbeit. Im Blog schreibt sie vorwiegend zu den Themen Personalmarketing und Employer Branding.