28. August 2017 Keine Kommentare

Google Display-Kampagnen (Teil II): Werbeformate

verschiedene Bilderrahmenformate

Ob groß oder klein, bildschirmausfüllend, statisch, animiert, interaktiv, als Text oder in Form eines Videos – Google AdWords sind vielgestaltig und auf unendlich vielen Plattformen im Netz präsent. Damit sind sie nicht nur fürs Produktmarketing eine interessante Bühne, sondern bieten auch fürs Personalmarketing attraktive Formate, um Kandidaten zielsicher anzusprechen.

Überzeugende Botschaften sind das A und O guter Arbeitgeberkommunikation. In ansprechenden Formaten und im richtigen Umfeld platziert, können wirklich gute Resultate erzeugt werden. Gute Resultate? Richtig – Resultate / Ziele, die Sie im Vorfeld in Ihrer Planung auf Basis Ihrer Kommunikationsstrategie definiert haben.

Möglicherweise ist es Ihr Ziel, mit der AdWords-Kampagne die Bekanntheit Ihrer Arbeitgebermarke zu steigern. Oder Sie haben erst kürzlich eine neue Karriere-Website oder Landingpage ins Leben gerufen und möchten nun mehr Traffic generieren. Google bietet Ihnen eine breite Palette an Werbemöglichkeiten. Schauen wir uns diese mal etwas genauer an.

Werbeformate auswählen

Welches Format Sie auswählen, hängt unter anderem davon ab, welches Werbenetzwerk Sie nutzen möchten. Hier lässt sich zwischen dem Suchnetzwerk (inklusive Partnerseiten) und dem Google Display-Netzwerk unterscheiden. Wir konzentrieren uns an dieser Stelle auf das Letztgenannte.

Das Display-Netzwerk bietet Präsenzen auf Millionen von Webseiten, Foren, Blogs und Apps, die Teil des AdSense-Programms sind. Diese stellen Google kostenpflichtig ihre Werbeplätze zur Verfügung, die über das Google Display-Netzwerk (kurz: GDN) angesteuert werden können. Während im Suchnetzwerk ausschließlich Textanzeigen ausgespielt werden, bietet das GDN darüber hinaus auch Bildanzeigen in statischer, animierter und interaktiver Form an.

Anzeigenformate GDN

Quelle: luna-park.de

Überlegen Sie, welches Format optimal zu Ihrer Botschaft passt und die beste Wirkung erzielt. Ist ein Kandidat im Suchnetzwerk auf Jobsuche, funktionieren Textanzeigen natürlich besonders gut. Im Display-Netzwerk sind (Bewegt-)Bildmotive hingegen deutlich aufmerksamkeitsstärker und fallen – auf einer Website platziert – dem Nutzer eher ins Auge. Dabei gilt stets: Emotionalität ist Trumpf. Lösen Sie durch Ihre Ads positive Emotionen aus und gewinnen das Interesse des Betrachters. Das führt den Nutzer via Klick oder durch den Call-to-Action-Button direkt auf Ihre Karriere-Website beziehungsweise auf die Kampagnenseite.

Display Ads erstellen

Der Planer von Google macht es Ihnen relativ leicht, Werbemittel zu erstellen (– auch wenn die Einrichtung der Kampagne aufgrund der zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten zugegebenermaßen etwas herausfordernder ist). Indem Sie die Zielseite Ihrer Kampagne definieren, erstellt das Tool nämlich bereits auf Basis der Inhalte dieser Zielseite Gestaltungsvorschläge für verschiedene Anzeigenformate. Automatisch ausgewählte Texte und Bilder lassen sich dann natürlich noch anpassen.

Letztlich haben Sie nahezu freie Hand, wie das Werbemittel aussehen soll. Nahezu! Denn Google gibt Richtlinien vor, die es einzuhalten gilt. Nachfolgend ein kleiner Auszug (– die vollständige Übersicht findet sich hier.)

  • Ihre Bilder müssen eine ausreichende Bildqualität haben. (Dies sollte jedoch durch die Einbindung auf Ihrer Website gewährleistet sein.)
  • Die maximale Dateigröße für Banner beträgt 150 kB.
  • Ihre Anzeige darf keine despektierlichen oder schockierenden Inhalte enthalten.
  • Die Verwendung von Superlativen ist kritisch, außer es ist konkret nachweisbar.
  • Sogenanntes Clickbaiting ist untersagt. Das meint konkret, dass keine Klick-Köder eingesetzt werden dürfen, um Zugriffszahlen zu erhöhen und damit einhergehend Werbeeinnahmen zu steigern. (Das bezieht sich nicht auf Kampagnen, die etwa Traffic für eine neue Karriere-Website generieren sollen.)

Es finden sich immer wieder Ads im Netzwerk, die gegen diese Richtlinien verstoßen. Google behält sich deswegen das Recht vor, Anzeigen jederzeit zu entfernen. Insofern sollte man durchaus Fairness beweisen und sich an die Spielregeln halten.

In der Gesamtheit betrachtet

Google Display-Kampagnen haben sich zu Recht einen Platz in den Marketingmixen der Unternehmen gesichert. Allerdings sollte man nicht davon ausgehen, dass sie ganze Brände löschen. Bedeutet im Klartext: Banneranzeigen können eine absolut sinnvolle Ergänzung für Ihre Multichannel-Kommunikation sein. Als Einzelmaßnahmen sind Sie aber nur Momentaufnahmen.

Ein großer Vorteil liegt in der Flexibilität, die Google Werbetreibenden bietet – sei es in der Kampagnenausrichtung, in der Verschiedenheit der Werbeformate oder in der Budgeteinteilung. Genau diese Vielfalt macht es zugleich für Laien manchmal etwas schwierig, Kampagnen allein zu stemmen. Aber dafür sind wir ja da 😉 Übrigens gerne auch für weitere Infos zum Thema Google AdWords.

Kontaktieren Sie uns einfach oder besuchen Sie uns direkt vom 19. bis 21. September auf der Zukunft Personal 2017: koelnmesse, Halle 3.1, Stand F.08. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Anregungen!!

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Autorin: Tina Kalthöfer

Titelbild: pexels.com: © WangMing’Photo

Tina Kalthöfer

ist Ihre Ansprechpartnerin für alle Anfragen rund ums Thema Öffentlichkeitsarbeit. Im Blog schreibt sie vorwiegend zu den Themen Personalmarketing und Employer Branding.

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